20 Millionen Dollar zum Abschied
Der Chef des US-Autobauer General Motors bekommt zum Abschied 20 Millionen Dollar. Die Zahlung dürfte in Amerika noch für einigen Wirbel sorgen.
Der Druck auf Rick Wagoner den ehemaligen Chef von GM hat in den letzten Tagen massiv zugenommen. Der Autobauer GM steckt in unglaublichen Schwierigkeiten. Unter anderem deshalb weil viel zu lange eine völlig falsche Strategie verfolgt wurde. Während Jahren setzte GM auf grosse Spritfresser und verpasste damit den Trend hin zum kleineren benzinsparenden Auto. Auch wurden beim Amerikanischen Konzern fast gar nicht auf neue Technologien gebaut. Die US-Regierung hat nun den Druck auf GM verstärkt. Damit das Unternehmen weitere Staatshilfen erhalten darf musste der Chef Rick Wagoner gehen. Nun berichtet "focus.de", dass der Ex-Chef von GM Zahlungen in Höhe von 20 Millionen Dollar erhalten wird. Eine Sprecherin erklärte zwar laut dem Medienbericht, es handle sich dabei nicht um einen Goldenen Handschlag, sondern um Zahlungen für Renten und andere Kompensationen. Trotzdem dürfte diese Zahlung beim US-Volk auf wenig Zustimmung stossen. Bleibt abzuwarten ob die US-Regierung sich zur Zahlung äussern wird und diese eventuell gar unterbinden könnte. Schon seit längerem wird darüber diskutiert ob man die Bonuszahlungen von Unternehmen, welche Staatshilfen erhalten haben mit einer sehr hohen Steuer belegen sollte.