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Abschreiben wird an den Schulen zum Problem

Vorbei sind die guten alten Zeiten, in denen man den Spick noch auf einem kleinen Papierzettel angefertigt und im BH versteckt hat. Heute haben die Schüler ganz andere Möglichkeiten in der Schule zu schummeln. I-Phones und Wikipedia werden zum beliebtesten Arbeitsinstrument der Schüler. beliebtesten Arbeitsinstrument der Schüler.

Spicken im Zeitalter des Web 2.0 hat viele Vorteile. Schnell einmal während der Prüfung mit dem Iphone aufs eine Internetseite zugreifen. Eine Formel auf dem grafischen Taschenrechner abspeichern statt sie auswendig zu lernen und bei einer Hausarbeit die gewünschten Informationen schnell aus dem Internet ziehen. Der Alltag der Schüler wird immer mehr von den fortgeschrittenen Technologien geprägt. Von drahtlosen Internetzugängen übers Mobiltelefon konnten die Schüler vor zehn Jahre nur träumen. Wikipedia, Google gab es ebenfalls noch nicht. So mancher Schüler kann sich dies gar nicht mehr wirklich vorstellen. Das Copy-Paste Phänomen wird zu einem immer grösseren Problem. An Universitäten wird mittlerweile mittels spezieller Software nach Duplikaten gesucht. Dabei werden, die Arbeten der jeweiligen Schülern mit öffentlich zugänglichen Inhalten aus dem Internet verglichen. Doch wer die Satzstrukturen genügend stark verändert kommt auch um diese Hürde herum. Mittlerweile haben auch die Lehrer dieses Problem erkannt. Laut dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes gibt jeder dritte bis vierte Schüler an einer weiterführenden Schule Internet-Inhalte zumindest passageweise für eine eigene Leistung aus. Dies erklärte Kraus gegenüber der Bildzeitung. Dieses zusammenkopieren wird immer mehr zum Problem. Viele Schüler sind mittlerweile schlicht nicht mehr fähig selbstständig einen Text zu verfassen. Besonders bei Hausaufgaben ist die Versuchung gross, einfach kurz im Internet nach dem gewünschten Inhalt zu suchen und diesen zu kopieren. Für den Lehrer ist der Verdacht des Betruges schwer nachzuweisen. Umständlich muss er das Internet selber nach der möglichen Quelle durchsuchen. Machbar ist dies praktisch nur mit Hilfe von speziell für diese Suche entwickelter Software. Oftmals kopieren die Schüler ganze Textabschnitte. Am einfachsten kann man solche Schüler überführen, indem man einfach einige Sätze in Google eingibt. Ist die Textpassage 1:1 aus einer Internetquelle abgeschrieben so dürfte der Treffer zumeist unter den ersten Suchergebnissen bei Google sein. Sorgen bereitet den Lehrern vorallen, dass die Schüler nicht mehr in der Lage sind Texte wirklich zu verstehen und die Bereitschaft sich vertieft mit einem Thema, einem Sachbuch oder anderen wissenschaftlichen Studien zu beschäftigen durch das kopieren von Textpassagen stark abgenommen habe. Gegenüber ?Bild.de? erklärt Kraus, die grösste Sorge sei, dass die Schüler es nicht mehr schaffen vom Informationsstatus in den Wissensstatus zu gelangen. Ausserdem gehe die Bereitschafat verloren sich mit längeren Aufsätzen und Fachbüchern auseinander zu setzen und diese vollständig zu lesen. Es fehle ein tief greifendes Verständis. Lernen verkomme immer mehr zum Häppchenlernen.

Im gleichen Artikel räumt die Bildzeitung mit einigen Lehrermythen auf

Beispielsweise ist es ein Märchen, dass Lehrer besonders wenig arbeiten müssen. Laut Studien sollen Lehrer gar ziemlich viel arbeiten. Die festgelegte Arbeitszeit ist je nach Bundesland unterschiedlich und liegt zwischen 38.5 und 42 Stunden berichtet ?bild.de?. Ausserdem fällt ein sehr grosser Teil des Arbeitspensum auf die Vor- und Nachbereitung des Unterrichtes und auf die Erstellung und Korrektur von Prüfungen. Im Schnitt arbeite ein Lehrer zwischen 1750 und 1980 Stunden im Jahr. Ärzte in Deutschland kommen auf ein Jahresstundenpensum von 2102 und Journalisten auf 1987 Stunden, Architekten auf 2081 Jahresstunden.


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