GM steht vor dem Aus
Das Überleben von GM hängt an einem seidenen Faden. Von der US-Regierung wird ein 30-Milliarden Kredit gefordert.
Beim US-Autokonzern GM ging in letzter Zeit einiges Schief. Der Konzern kam in grosse Nöte, unter anderem deshalb weil das Management den Trend zu kleineren treibstoffsparenden Autos verschlafen hatte. Bis jetzt hat der US-Autokonzern GM bereits Staatsgelder in Höhe von 13.4 Milliarden Dollar erhalten. Doch diese sollen nach neusten Meldungen nicht ausreichen um den Konzern zu retten. "News" berichtet in der heutigen Ausgabe General Motors benötige einen weiteren 30-Milliarden Kredit um den Konkurs abwenden zu können. Doch nicht nur GM steckt in der Krise auch der zweitgrösste US-Autokonzern Ford hat mit grossen Problemen zu kämpfen. So erlitt Ford im letzten Jahr einen Verlust in Höhe von 14.6 Milliarden Dollar. Bis jetzt musste Ford im Gegensatz zu GM keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. In Deutschland protestierten gestern Mitarbeiter von Opel, einer Tochtergesellschaft von GM für eine Loslösung vom angeschlagenen Mutterkonzern. Für Deutschland steht viel auf dem Spiel. Immerhin beschäftigt GM gut 50'000 Mitarbeiter. Allerdings gehen die Meinungen in Deutschland auseinander ob der Staat bei Opel einsteigen soll oder nicht.