Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt in der Schweiz, hat sich trotz der Wirtschaftskrise nicht weiter verschlechtert. Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich gemäss dem Bundesamt für Statistik wieder stabilisiert.
Der Schweizer Arbeitsmarkt hält sich nach wie vor wacker. Im 2. Quartal war die Anzahl der Gesamtbeschäftigten in der Schweiz erstmals seit sechs Jahren rückläufig. Dieser Trend wurde nun allerdings gebremst. In den Monaten Juli, August und September hat sich der Arbeitsmarkt in der Schweiz wieder stabilisiert teilt das Bundesamt für Statistik mit.
Saab geschockt
Der schwedische Autohersteller Saab steht unter Schock. Lange sah es danach aus, als ob sich Generel Motors mit einem potentiellen Käufer einigen könnte. Doch nun kommt alles anders.
Koenigsegg übernimmt nun doch nicht den schwedischen Autobauer Saab. Die Zukunft von Saab ist damit weiter ungewiss. Der Mutterkonzern Generel Motors möchte nächste Woche über weitere Schritte informieren. Bevor GM in Verkaufsverhandlungen eingestiegen ist hatte der US-Autokonzern nicht ausgeschlossen Saab aufzugeben. Nun sieht die Situation bei GM etwas anders aus als vor einigen Monaten, berichtet ?tagi.ch?. Der schwedische Edelsportwagenhersteller Koenigsegg hatten über eine Übernahme verhandelt. Es soll bereits ein Vorvertrag unterschrieben worden sein. Die Finanzierung von Saab durch den deutlich kleineren Sportwagenhersteller war allerdings nicht klar. Bereits als bekannt wurde, dass Verhandlungen stattfinden gab es erste Zweifler, diese äusserten vorallem wegen des riesigen Grössenunterschied Bedenken. Koenigsegg verkauft weniger als zwei Dutzend Autos im Jahr. Saab ist auch ein kleiner Fisch unter den Autobauern mit 3400 Angestellten und einer Jahresproduktion von gut 93'000 Autos allerdings deutlich grösser als der kleine Luxusautohersteller.
Der Geschäftsführer Christian von Koenigsegg bedauerte laut ?Tagesanzeiger.ch? sehr, dass man nach sechs Monaten Verhandlung zum Schluss gekommen sei Saab Automobile doch nicht zu übernehmen. Auch eine mögliche Unterstützung durch den chinesischen Autohersteller BAIC konnte daran nichts ändern. BAIC soll bereit gewesen sein eine Minderheitbeteiligung an Koenigsegg zu erwerben und den Saab-Deal mitzufinanzieren.
Fluggesellschaften suchen neue Wege
Die Wirtschaftskrise macht der Flugbranche hart zu schaffen. Doch gerade mit Billigangeboten schaffen es einige Airlines wie Air Berlin und Easyjet doch noch Gewinn zu erwirtschaften. Doch gerade die renomierten Airlines kämpfen zur Zeit mit grossen Problemen. Um den Verkauf von Flugtickets anzukurbeln und die Auslastung der Flugzeuge zu verbessern werden viele Fluggesellschaften sehr kreativ. Einige führen neue Zusatzgebühren ein, andere versuchen mit Sonderangeboten die Kunden anzulocken. So hat beispielsweise die deutsche Fluggesellschaft Condor nun ein neues All you can fly Angebot eingeführt. Während einer bestimmten Zeitperiode können die Ticketbesitzer unbegrenzt oft fliegen. Das Angebot von Condor gilt für die Zeitdauer vom 15. Januar bis zum 28. Februar für alle Kurz.- und Mittelstreckenflüge, welche von Condor durchgeführt werden. Die Kunden bezahlen für das ?All you can Fly?-Angebot einen Fixpreis von 299 Euro.