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Impfpanne in der Schweiz

Die Schweinegrippe breitet sich in der Schweiz weiter aus. Die Anzahl der Fälle steigt täglich. Mittlerweile gibt es schon drei Todesopfer. Die ersten Impfaktionen haben stattgefunden, doch noch längst nicht in allen Kantonen kann man sich impfen lassen. Impfpanne in der Schweiz.

Nach neusten Schätzungen dürften alleine in der letzten Woche gut 21'000 Menschen in der Schweiz an der Schweinegrippe erkrankt sein. Nun kommt auch Kritik von höchster Stelle. Bundesrat Didier Burkhalter äusserte sich kritisch über das BAG. Was Patienten und Ärzte bereits vor Tagen erklärten, sieht nun anscheinend auch der Bundesrat ein. Die Verteilung des Impfmittels gegen die Schweinegrippe verlief in der Schweiz chaotisch und unkordiniert.  Zudem war die Schweiz sehr spät dran. Während andere Länder in Europa bereits mit dem impfen begonnen hatten, war der Impfstoff in der Schweiz noch nicht einmal ausgeliefert. Laut ?20minuten.ch? erklärte Didier Burkhalter, man könne schwerlich behaupten es habe keine Piloten an Bord, vielleicht habe es ein paar zuviel. Und spricht damit auf die in jüngster Zeit von den Medien schwer kritisierte Kompetenzabgrenzung an. Ab dem nächsten Montag sollen nun flächendeckend in der Schweiz Impfungen für alle stattfinden. Bis jetzt blieb die Impfung Risikogruppen vorbehalten. Man habe die Lage nun unter Kontrolle erklärte Burkhalter. Für viele Experten kommt die Impfung zu spät. Mittlerweile sind auch in der Schweiz viele an der Schweinegrippe erkrankt. Alleine letzte Woche dürfte es zu gut 21'000 Neuansteckungen gekommen sein. Soviele suchten Ärzte in der Schweiz auf um sich wegen Grippesymptomen untersuchen zu lassen. Die meisten von ihnen dürften an der Schweinegrippe erkrankt sein, da die saisonale Grippe bis jetzt noch nicht ausgebrochen ist. Laut BAG sollen nun bis Ende Woche genügend Impfstoffe vorhanden sein um die Hälfte der Schweizer Bevölkerung zu impfen. Einen solchen Stand erreichen andere Länder kaum, erklärt Patrick Mathys, Leiter der BAG-Pandemievorsorge gemäss ?20min.ch?. Zur Zeit wird vom Heilmittelinstitut Swissmedic abgeklärt ob das Impfmittel Pandemrix nun auch für über 60-jährige und bei Kinder ab 6 Monaten eingesetzt werden darf. Trotzdem wird sich das BAG der Kritik nicht entziehen können. Bleibt zu hoffen, dass die Pannen und Probleme später aufgearbeitet werden, nachdem die Grippewelle abgeklungen ist.


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