Kubica nur leicht verletzt
Robert Kubica verunfallte beim Rennen in Montreal schwer. Gottlob geht es im gut.
Schreckenssekunden in Montreal. Es war die 27. Rennrunde als jener Unfall von Robert Kubica passierte, der die Zuschauer vor dem Bildschirm den Atem raubte. Nach einer leichten Kollision mit Jarno Trulli rast der Pole mit etwa 280 Km/h in die Betonmauer. Das Chassis des BMW Sauber Autos ist arg dezimiert und alle befürchten das schlimmste. Dann endlich kommt die Entwarnung. Robert Kubica ist ansprechbar und auf dem Weg ins Spital. Die medizinichen Untersuchungen im Hospital du Sacre Coeur in Montreal ergeben: Es ist nur eine leichte Gehirnerschütterung und eine Stauchung am rechten Fussgelenk. Robert Kubica muss einige Schutzengel neben sich im Cockpit gehabt haben. Weniger als 24 Stunden nach dem Unfall wird er bereits aus dem Krankenhaus entlassen und möchte am liebsten schon am nächsten Rennen in Indianapolis starten. Ob dies die Ärzte des FIA erlauben ist allerdings mehr als fraglich.